Die Entwicklung von Zellkulturmedien stellt oft eine gewaltige Herausforderung dar: das Screening anhand dutzender Faktoren –manchmal 50 oder mehr –gleichzeitig mit strengen experimentellen Ressourcenbeschränkungen arbeiten. Traditionelle Versuchsplanungsansätze (DOE) stoßen in solch hochdimensionalen Räumen an ihre Grenzen, und vollautomatisierte Methoden können zu unpraktischen oder nicht durchführbaren Versuchsdesigns führen.
In dieser Sitzung untersuchen wir, wie JMP bei der Bewältigung dieser Herausforderungen helfen kann, indem wir fortgeschrittene Designstrategien, darunter moderne raumfüllende Designs und Bayes'sche D-optimale Designs, mit der Nutzung von Vorwissen zur Steuerung der Faktorauswahl vergleichen. Neben den Algorithmen gehen wir auf die praktischen Gegebenheiten der Durchführung von Experimenten im Labor ein, wo statistische Effizienz mit praktischer Umsetzbarkeit einhergehen muss.
Abschließend möchten wir die entscheidende Rolle interdisziplinärer Zusammenarbeit und Brainstorming-Sitzungen hervorheben: Erfolgreiche Versuchsplanung (DOE) erfordert in diesem Kontext eine enge Zusammenarbeit zwischen Statistikern, Datenwissenschaftlern, Verfahrenstechnikern und Laborpersonal. Durch die Kombination fortschrittlicher DOE-Methoden mit kollaborativer Problemlösung und praktischen Erkenntnissen können Teams die Entwicklung von Zellmedien beschleunigen und gleichzeitig die verfügbaren Ressourcen optimal nutzen.
