Die genaue Messung der Zelldichte und der Zellviabilität ist für konsistente Ergebnisse in Zellkulturprozessen unerlässlich. Automatisierte Zellzähler sind weit verbreitet, doch die Vergleichbarkeit ihrer Messwerte ist entscheidend für die Datenintegrität und eine verlässliche Entscheidungsfindung.
Geräte- und Bedienervariabilität können Messfehler verursachen und die Prozesssteuerung sowie die Produktqualität beeinträchtigen. Ohne ein statistisch validiertes Messsystem ist das Vertrauen in die Präzision und Genauigkeit der Daten gefährdet.
Zur Isolierung von Variationsquellen (Geräte und Bediener) wurde ein strukturiertes Experiment mit gekreuzter Messsystemanalyse (MSA) durchgeführt. Dabei wurde die gekreuzte Messsystemanalyse (MSA) eingesetzt. Identische Proben wurden über verschiedene Geräte-Bediener-Kombinationen hinweg gemessen. Mit JMP wurden die prozentuale Messsystemanalyse, die Varianzkomponenten und das Verhältnis von Präzision zu Toleranz (P/T) berechnet, um eine robuste Bewertung der Vergleichbarkeit der Geräte zu ermöglichen. Interaktive JMP-Visualisierungen (wie Variabilitätsdiagramme und Komponentenplots) lieferten klare Einblicke in die dominanten Variationsquellen und die Systemvergleichbarkeit.
Die Analyse ergab, dass die biologische Variabilität (zwischen den einzelnen Teilen) dominierte, während die Variabilität des Messsystems minimal war. Die VCD-Messungen waren über alle Geräte hinweg statistisch konsistent. Die Viabilität zeigte eine etwas höhere Variabilität, blieb aber innerhalb akzeptabler Grenzwerte. Beide Geräte wurden als statistisch vergleichbar und austauschbar eingestuft.
