Diese Präsentation untersucht eine zunächst routinemäßige Versuchsanordnung (DOE), die die Auswirkungen verschiedener Harzsynthesevariablen auf die Eigenschaften einer Beschichtung aufklären sollte. Eine vorläufige Datenanalyse deckte mehrere vielversprechende Zusammenhänge zwischen den Syntheseparametern und den resultierenden Beschichtungseigenschaften auf. Um unser Verständnis zu verbessern, entwickelten wir einen theoretischen Rahmen zur Vorhersage der einzelnen Harzkomponenten basierend auf den zugrunde liegenden Reaktionsmechanismen und einfachen Wahrscheinlichkeitsberechnungen. Dieser innovative Ansatz ermöglichte es uns, die ursprünglichen DOE-Variablen als Mischungsvariablen neu zu interpretieren und so eine differenziertere Analyse zu ermöglichen.
Durch die erneute Analyse der Daten im Kontext dieser Mischungsvariablen haben wir neue Erkenntnisse darüber gewonnen, wie sich die Harzzusammensetzung auf die Beschichtungsleistung auswirkt, was zu neuartigen und kontraintuitiven Ideen für Harzverbesserungen führte.
Wir demonstrieren in dieser Studie die Anwendung der JMP-Software und heben dabei mehrere Analysetools hervor, darunter die DOE-Plattform, den Vorhersageprofiler, das ternäre Diagramm, die Streudiagrammmatrix und den Mischungsprofiler.