Mit JMP® die Zykluszeit von Direktbestellungen in einer globalen Lieferkette analysieren und verbessern
M. Patricia Nava, PhD, Programmmanagerin, Global Fulfillment und Logistik, Dell
Globale Lieferketten, in denen Produkte in Asien für Kunden in anderen Teilen der Welt, beispielsweise in Europa oder Amerika, gefertigt werden, stellen die Auftragsabwicklung über den Direktkanal vor Herausforderungen, insbesondere wenn Kunden eine sehr kurze oder vorhersehbare Lieferzeit erwarten. In diesem Dokument beschreibe ich, wie ich die Statistiksoftware JMP eingesetzt habe, um 1) die Variabilitätsquellen zu analysieren, die die Zykluszeit entlang der gesamten Lieferkette beeinflussen, 2) die Prozesszeiten je nach Produkttyp und den Einfluss kontrollierbarer und unkontrollierbarer Faktoren zu verstehen und 3) versteckte Verzögerungen mithilfe der visuellen und grafischen Funktionen von JMP aufzudecken. Dieses grafische Tool spielte eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer Lösung zur Einhaltung der Kundenlieferzeit im Direktkanal. Typischerweise verfügt ein Unternehmen über verschiedene Produktlinien – eine, die sehr gut etabliert ist und schnell geliefert werden kann, eine, die ein gewisses Maß an Anpassung und damit zusätzliche Bearbeitungszeit erfordert, und eine, bei der der Kunde eine längere Lieferzeit akzeptiert. Die zugrunde liegende Annahme ist, dass wir Produktarten an die Kundenbedürfnisse anpassen können.