Grant Reeves und Moumita Sen, Oklahoma State University
Gewinner des besten Studentenposters
Nach Angaben des Gesundheitsministeriums litten im vergangenen Jahr über zwei Millionen Jugendliche im Alter zwischen 12 und 17 Jahren an schweren depressiven Episoden. Durch eine frühzeitige Diagnose können Vorfälle wie der jüngste Amoklauf an einer Schule in Florida vermieden werden. Wir untersuchten die Daten der Youth Risk Behavior Survey (YRBS) von der Website des Centers for Disease Control and Prevention, um Anzeichen von Depressionen bei den Umfrageteilnehmern zu analysieren und vorherzusagen. Der kombinierte Datensatz der YRBS enthielt 89 Fragen zu demografischen Merkmalen und Lebensstil. Daraus wählten wir die 18 Fragen aus, die unserer Meinung nach am häufigsten auf Anzeichen einer Depression hinwiesen. Grundlage hierfür waren offizielle Symptome, die auf mehreren medizinischen Websites wie WHO.org und der Website der CDC zu finden sind. Zu diesen Symptomen zählen Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle, Reizbarkeit, Missbrauch sowie Wahrnehmungen körperlicher Merkmale. Nach der Bereinigung der Daten stand eine Stichprobe von über 117.000 Antworten für die Analyse zur Verfügung. Mit JMP Pro 13 wurde ein Zusammenhang zwischen Depression und Fragen zu folgenden Themen ermittelt: Alkohol- und Medikamenteninteraktion, Suizidgedanken und -tendenzen, körperlicher und sexueller Missbrauch, Gewalttendenzen und Selbstwahrnehmung. Die Teilnehmerdaten wurden anhand der Antworten auf die ursprüngliche Frage markiert und ein Gesamtwert aller Markierungen berechnet und analysiert.







