Die meisten von uns kennen den alten Spruch „Müll rein = Müll raus“. Dieser Spruch ist besonders wichtig, wenn wir ihn auf Systeme anwenden, mit denen wir Ergebnisse in der Produktion oder im Labor messen. Denn wie sollen wir ein Ergebnis kontrollieren oder verbessern, wenn wir es nicht adäquat messen können?
Eine Messsystemanalyse (MSA) hilft uns, sowohl die aktuelle Leistungsfähigkeit von Messgeräten zu verstehen als auch Strategien für deren Einsatz im Labor, in der Fertigung usw. zu entwickeln. Sie unterstützt uns auch bei der Entscheidung, ob ein Upgrade oder ein Austausch des Messgeräts sinnvoll ist. Da die Durchführung einer MSA einen finanziellen und zeitlichen Aufwand erfordert, konzentriert sich dieser Vortrag darauf, wie wir diesen Aufwand optimal nutzen können.
Die Präsentation geht über herkömmliche Messsystemanalyse- und -bewertungsmethoden (MSR) hinaus und zeigt, wie MSR- und EMP-Ergebnisse angewendet werden, um die Leistung von Messgeräten zu visualisieren und Richtlinien für deren sachgemäße Verwendung zu erstellen. Leistungskurven von Messgeräten werden als Visualisierungswerkzeug vorgestellt. Die Implementierungsrichtlinien umfassen EMP-Messgerätbewertungen und die Festlegung von Schutzbändern für Spezifikationsgrenzen. Die Hintergrundgeschichten, Anekdoten, Empfehlungen und Warnhinweise basieren auf jahrzehntelanger Erfahrung (Erfolge und Misserfolge) in der Entwicklung und Verbesserung von Messsystemen. Eine Einführung in ein neues JMP-Add-in, das diese erweiterte Analyse unterstützt, ist ebenfalls enthalten.