
Ein Computerprogramm kann aus einer Reihe schrittweiser Anweisungen bestehen, was als prozedurale Programmierung bezeichnet wird. Eine andere Art der Skripterstellung ist die objektorientierte Programmierung. Diese Art der Programmierung ist ein konzeptioneller Rahmen für das Softwaredesign, der Softwareentwicklung anhand interagierender Objekte statt nur sequenzieller Prozeduren betrachtet. Sie schlägt außerdem vor, dass Software weitgehend aus standardisierten, geprüften und wiederverwendbaren Komponenten bestehen sollte. Obwohl JMP integrierte Objekte verwendet, ist JSL keine echte objektorientierte Sprache. Es verhält sich jedoch in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich, daher möchten wir diesen Ansatz näher erläutern. Objektorientierte Skripterstellung bietet gegenüber der prozeduralen Programmierung mehrere Vorteile. Um nur einige zu nennen: Skripte sind leichter zu verstehen, da sie eine gemeinsame Objektsprache verwenden; sie können schneller entwickelt werden, da viele Komponenten bereits vorhanden sind; sie sind qualitativ hochwertiger und zuverlässiger, da die Objekte geprüft sind; und sie lassen sich über verschiedene Softwareversionen hinweg einfacher warten oder skalieren, um ihren Einsatz auf mehr Szenarien auszudehnen.